Evangelische Kirche
in Urdenbach

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Zur Orgelgeschichte
der Evangelische Kirche Urdenbach



Mit dem Einbau der ersten Orgel im Jahr 1754, fast 60 Jahre nach Erbauung der Ev. Kirche in Urdenbach, verlieh die dortige reformierte Gemeinde ihrer bis dahin typischen, musikarmen Tradition der Gottesdienstgestaltung, neue Impulse. Sie beauftragte im Jahr 1752 den Orgelbauer Johann Wilhelm Schöler aus Bad Ems mit dem Bau der Orgel, von der heute noch die schön gestaltete barocke Gehäusefront (Prospekt) mit ihren vergoldeten Schleierblättern und der thronenden Davidsskulptur original erhalten ist.

Das Instrument selbst erlitt ein wechselvolles Schicksal. Es musste zunächst 1885 einem größeren "romantischen" Werk der Orgelbaufirma Ibach weichen und wurde aus der Brüstung nach hinten versetzt. Im Jahr 1958 wurde von der Firma Peter (Köln) ein Werk im neobarocken Stil eingebaut. Der Spieltisch wurde auf die gegenüberliegende Seite verlegt. Dieses Werk weist heute so gravierende Mängel an Material und Struktur auf (z.B. an Traktur, Windladen, Tonventilen), dass zu seiner Sanierung vonseiten Sachverständiger nicht mehr geraten werden konnte. Stattdessen wurde im Dezember 2010 von der Gemeinde und dem Kirchenkreis beschlossen, den empfohlenen rekonstruierenden Neubau der ursprünglichen Schöler-Orgel vorzunehmen.

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die Schöler-Orgel rekonstruiert.
Die nächste "Orgelmusik am Sonntag" in der Ev. Kirche in Düsseldorf-Urdenbach findet am Sonntag 3. November 2019 um 15 Uhr (14. Internationales D'dorfer Orgelfestival-IDO) mit Karolina Juodelyte (Vilnius/Litauen) statt.